Presse

Freu´ dich Erd´ und Sternenzelt!
Rodheimer Sängerinnen und Sänger
präsentieren musikalischen Streifzug durch die weihnachtliche Chormusik
Rosbach-Rodheim
v.d.H. (hj) – Mit der anrührenden Geschichte von einem kleinen Jungen und dem
aus der Krippe verschwundenen Christuskind begrüßte Kirchenvorsteher Peter
Groetsch von der evangelischen Kirchengemeinde die Besucher des weihnachtlichen
Chorkonzertes des Rodheimer Gesangvereins „Eintracht“.
Und gleich das erste Chorlied „That
lonesome road“, gemeinsam und dargebracht vom Männerchor und dem gemischten Chor
„Voices“, sorgte für „Gänsehaut-Feeling“ bei den Zuhörern. Diese musikalische
Ballade von James Taylor wurde sehr gefühlvoll von den fast 60 Sängerinnen und
Sängern intoniert.
Der Männerchor setzte das
Konzert fort mit dem Adventslied „Wie soll ich dich empfangen“, dem lateinisch
gesungenen „Et in terra pax (Und Friede auf Erden) sowie dem überzeugend
vorgetragenen fröhlichen Weihnachtslied „Tochter Zion, freue dich“.
Es folgten die „Voices“ mit „Alta
trinita beata“ , einem Kirchenlied aus dem Italien des 15. Jahrhunderts. Als
danach „Ich steh an deiner Krippen hier“ von J.S. Bach erklang, wurden die
Zuhörer noch einmal an die eingangs erzählte Geschichte vom verschwundenen
Christuskind erinnert. Der irische musikalische Segenswunsch „Old irish blessing“
schloss diesen Liedblock ab.
Ein Blockflötenquartett mit
Bernadette Topp, Eva Morgenstern, Kerstin Ferenz und Lucas Tugend intonierte
drei Stücke aus dem 16. Jahrhundert betitelt „Oh come, Emanuelle“, „The angel
Gabriel“ und „Coventry“. Bei dem folgenden flotten Instrumentalstück „I saw
Mommy kissing Santa Claus“ wippte manch ein Zuhörer im Rhythmus mit ;
Ausführende waren die beiden Voices-Sängerinnen Eva Morgenstern (Saxofon) und
Bernadette Topp (Klavier).
Nach dem traditionellen „Es
ist ein Ros entsprungen“, in einem Satz von M. Praetorius, und dem
„Abendständchen“ von Felix Mendelssohn Bartholdy sang der Männerchor das
beliebte „Wenn ich ich ein Glöcklein wär.“ Das Stück wird den Besuchern
früherer Chorkonzerte immer wieder gewünscht; das „Ave Maria“ wurde dabei in
der Vergangenheit stets vom Kinderchor gesungen. Diesen Solopart übernahm
diesmal, sehr zur Freude des Publikums, Laurie Reviol mit ihrer schönen, klaren
Sopranstimme.
Die Voices intonierten nun mit
„Dormi, dormi bel bambin“ ein zartes Weihnachtslied aus der italienischen
Schweiz. Ein schöner Kontrast dazu war das folgende fröhliche Stück „Freu´dich
Erd´und Sternenzelt“ , in einem Satz von Jakob Christ.
Dann wurde es exotisch in der
Rodheimer Kirche. Das afrikanische Weihnachtslied „Amezaliwa“ wurde begleitet
vom rhythmischen Klatschen der Sängerinnen und Sänger sowie vom Klang der Djembe'
, einer afrikanischen Trommel, die von Benny Muhle gespielt wurde. Die Zuhörer
honorierten diesen lebendigen musikalischen Ausflug in den schwarzen Kontinent
mit langanhaltendem Applaus.
Mit einem
Weihnachtsgedicht von Theodor Storm leitete der fachkundige Moderator Wolf
Fitzner, der souverän und einfühlsam durch das Programm führte, zu den beiden
nächsten Solobeiträgen über: Hermann Krämer trug mit seiner sonoren Baßstimme
den Spiritual „Go, tell it to the mountains“ vor. Er wurde dabei begleitet auf
dem Klavier von seiner Gesangslehrerin Laurie Reviol, die dann ihrerseits mit
dem amerikanischen Weihnachtslied „Carol of birds“ von John Jacob Niles eine
gefühlsvolle Solo-Gesangseinlage darbot.
Jetzt wurde es lebendig auf
der Konzertbühne: Die Nachwuchstruppe des Rodheimer Gesangvereins, die
„Goldkehlchen“, hatten ihren Auftritt. Es sangen zunächst die jüngsten
(Junioren) eine Eigenkomposition ihrer einfühlsamen und engagierten
Chorleiterin Laurie Reviol sowie, sehr zur Freude der Zuhörer, das bekannte Rolf
Zuckowski-Lied „In der Weihnachtsbäckerei.“ Die älteren Kinder intonierten
anschließend, teilweise auch mehrstimmig, vier weihnachtliche Lieder: „What
child is this?“ , nach dem Volkslied „Greensleeves“ aus England, „Drei Feen“
aus der Bretagne, „Wer klopfet an?“ aus Tirol sowie ein „Kindergebet am Abend“.
Die Männer leiteten dann mit
dem Traditionslied „O Tannenbaum“ , in einem Satz von Björn Nolting, das Ende
des Konzertabends ein. Der poppige, amerikanische Weihnachtsong „Santa Claus
is coming to town“, bei dem beide Erwachsenenchöre gemeinsam mitwirkten, setzte
einen markanten und beeindruckenden Schlußakkord.
Bevor sich dann noch einmal
alle kleinen und großen Sängerinnen und Sänger auf der Bühne versammelten , um
gemeinsamen mit dem Publikum das Schlußlied „O, du fröhliche“ zu singen ,
wandte sich „Eintracht“-Vorsitzender
Axel Pfadenhauer an das Publikum. Er bedankte sich im Namen aller Akteure für
den freundlichen und reichlichen Applaus. Sein Dank galt außerdem allen
Mitwirkenden und Helfern. Er sei froh und stolz, daß alle Solisten aus eigenen
Reihen kommen, und daß die Chorgruppen der „Eintracht“, entgegen dem allgemeinen
Trend, immer weiteren Zuwachs haben. Dies sei besonders dem unermüdlichen und
fachkundigen Einsatz von Chorleiter Björn Nolting zu verdanken, der auch für
die Gesamtleitung des Konzertes verantwortlich war.
Dann wünschte er noch allen
Anwesenden frohe Weihnachten, ein glückliches neues Jahr und einen guten
Nachhauseweg.
Verfasser: Heinz Jahr
GV „Eintracht“ Rodheim
Pressewart
Konzert mit den „Voices“ aus Rodheim und
dem Regenbogenchor Bad Nauheim
Im
Herbst 2010 hatte der Sängerkreis Friedberg-Wetterau sowohl die „Voices“ von der
„Eintracht“ aus Rodheim als auch den Regenbogenchor aus Bad Nauheim gebeten, die
jährliche Ehrungsfeier musikalisch zu umrahmen. Beim Einsingen stellten dann
beide Chöre überrascht fest, dass ihre Auftrittsprogramme das gleiche Stück
enthielten. Nach kurzer Besprechung beschlossen die beiden Chorleiter spontan,
den Titel „Weit, weit weg“ von Hubert von Goisern gemeinsam zu singen. Das
gefiel den Zuhörern, vor allem aber den Sängerinnen und Sängern so gut, dass
unbedingt weitere gemeinsame Unternehmungen folgen sollten.
Der gemischte Chor „Voices“ der
Eintracht 1842 Rodheim v.d.H. wurde in der Form vor fünf Jahren gegründet und
steht seitdem unter der Leitung von Björn Nolting, der auch den Männerchor der
Eintracht Rodheim dirigiert. Ziel war es vor allem, für Frauen und Mädchen, die
den Kinder- und Jugendchören entwachsen waren, eine Möglichkeit zu schaffen, dem
Hobby Chorgesang bei der „Eintracht“ in Rodheim weiter nachzugehen. Mit großem
Engagement hat sich der Chor mittlerweile ein breitgefächertes Programm
erarbeitet, das allen Beteiligten nicht nur viel Freude macht, sondern auch
erste Erfolge bringt. Dabei schrecken die Mitglieder der „Voices“ auch nicht vor
schwierigen oder fremdsprachlichen Stücken zurück – sie singen alles, was Spaß
macht, sei es alte oder neuere Musik, seien es deutsche, finnische oder
ungarische Texte. Ziel ist es dabei, so der Chorleiter Björn Nolting, die
Vielfalt deutscher und internationaler Chormusik kennenzulernen und auch fremde
Ausdrucksweisen zur Geltung zu bringen.
Auch wenn der Regenbogenchor
vor mittlerweile 25 Jahren – einem runden Vierteljahrhundert! – aus anderen
Gründen entstand als die „Voices“ aus Rodheim, so sind doch zumindest bei den
musikalischen Vorstellungen durchaus Parallelen zu erkennen. Der Regenbogenchor
mit seinem Dirigenten Martin Schubert ist nun schon seit vielen Jahren mit
seinem vielseitigen und umfangreichen Repertoire eine feste Größe im Kulturleben
Bad Nauheims und der Wetterau. In seinem diesjährigen Programm bilden
deutschsprachige Stücke zeitgenössischer Komponisten einen Schwerpunkt, die
klassische und moderne Texte mit Stilelementen verschiedener Musikepochen
verbinden. So singt der Chor neben „Engel“ von Rammstein auch Texte von Goethe
oder Karoline von Günderrode, die von Stefan Kalmer, einem zeitgenössischen
Jazz-Komponisten, in Musik gefasst wurden. Daneben kommen aber auch
fremdsprachige Stücke zur Geltung, die mit ihrer bunten Mischung aus
Renaissance, Romantik und moderner Unterhaltungsmusik auf französisch,
italienisch, schwedisch, englisch und anderen Sprachen, unter anderem aus
Afrika, dem Publikum angenehme Unterhaltung versprechen.
Im Rahmen eines ersten
Probentages wollen beide Chöre miteinander neue Stücke erlernen und an bekannten
Stücken arbeiten. Den Abschluss wird ein gemeinsames Konzert mit dem Titel „Evening
rise“ bilden, das am Samstag, den 17. September 2011 um 20 Uhr im Bürgerhaus in
Rodheim stattfinden wird. Dabei kann sich die Öffentlichkeit vom Klang zweier
vielseitiger Chöre und einem abwechslungsreichen Programm verzaubern lassen.
Eintrittskarten können im
Vorverkauf bei der Metzgerei Hisserich in der Hauptstraße 40 in Rodheim und bei
allen Sängerinnen und Sängern der Chöre für 6,- € sowie an der Abendkasse für
7,- € erworben werden. Weitere Informationen gibt es unter
www.eintracht-rodheim.de oder www.regenbogenchor.org.
Gesangverein „Eintracht 1842“ Rodheim v.d.
Höhe
Rodheim feiert das 30. Straßenfest in
Folge
In der Feldbergstraße fing alles an
Rosbach-Rodheim
(hj) - Als 1982 die Rodheimer Sänger ihr erstes Straßenfest aus der Taufe hoben,
konnten die Initiatoren nicht ahnen, dass sich diese Veranstaltung in den
Folgejahren zu einem vielbesuchten Sommertreffpunkt für jung und alt in dem
Rosbacher Stadtteil entwickeln würde.
Anlaß für das erste Rodheimer
Straßenfest war das 140-jährige Jubiläum des Gesangverein „Eintracht 1842“
Rodheim v. d. Höhe. Mit verschiedenen Veranstaltungen feierte der
Traditionverein dieses „runde“ Jubiläum. Auf dem Programm standen u.a. ein
festlicher Kommers, Liederabende mit zahlreichen umliegenden Vereinen, eine
Festschrift und ein Konzert der „Gumpoldskirchner Spatzen“. Der Auftritt dieses
international bekannten Kinderchores aus der Nähe von Wien, war der musikalische
Höhepunkt des Jubiläumsjahres. Die Gumpolskirchner waren es auch, die Heinz
Schröder und Jörg Welker dazu anregten, den Kinderchor „Goldkehlchen“ zu
gründen, der bis heute besteht und die Jugend im Rodheimer Gesangverein
repräsentiert.
Und da war noch das
Straßenfest! Es wurde u.a. vom unvergessenen „Eintracht“-Sänger Geo Welter
vorgeschlagen , und fand rund um dessen Anwesen in der Feldbergstraße statt.
Die Veranstaltung wurde ein
voller Erfolg; und die Sänger beschlossen, sie in den folgenden Jahren zu
wiederholen. Anfangs wurden die Feste in unterschiedlichen Straßen im gesamten
Ortsgebiet gefeiert. Sowohl im alten Ortkern als auch in den Außenbereichen wie
Mühlweg, Gartenstraße, Stürzelheimer Straße, Neubaugebiet Hub, Industriestraße,
Wässerigter Weg, Rosbacher Straße usw. begeisterte das Straßenfest der Rodheimer
Sänger ein feierfreudiges Publikum.
Das Unterhaltungs- und
Musikprogramm sowie der Aufwand rund um das Festgeschehen wurden im Laufe der
Jahre immer anspruchsvoller und umfangreicher. Seit einigen Jahren beschränken
sich die Veranstalter daher nur noch auf Veranstaltungsorte im alten Ortskern
wie Marktplatz , Bürgerhaus und Junkergasse mit KITA „Alte Schule“.
Unvergessen ist das
Straßenfest des Jahres 1995. Der Hessische Rundfunk hatte im Rahmen seiner
Sommerveranstaltungen das Fest der Rodheimer Sänger unter 2000 Bewerbern aus
ganz Hessen als einen von sechs Austragungsorten ausgewählt. Zahlreiche
einheimische und auswärtige Fans tanzten trotz zwischenzeitlichen
Gewitterregens am Abend auf dem Markplatz zur Musik des Volksmusiksängers
Wolfgang Edenharder mit Band, die damals als Stargäste vom HR engagiert worden
waren.
Im Jubiläumsjahr „1200 Jahre
Rodheim v.d. Höhe“ in 2005 war das Sänger-Straßenfest Mittelpunkt der Feiermeile
am damals vielbesuchten Festwochenende.
Das diesjährige 30.
Straßenfest der Rodheimer Sängerinnen und Sänger beginnt am Samstag, dem 20.
August 2011, mit dem traditionellen Faßbieranstich durch Bürgermeister Detlef
Brechtel um 15.00 Uhr in der Junkergasse bei der „Alten Schule“. Die Gäste
dürfen sich freuen auf Kaffee und selbstgebackene Kuchen, Kinderspiele sowie
zahlreiche beliebte „Eintracht“-Spezialitäten für Leib und Seele. Am Nachmittag
unterhält die Rosbacher Stadtkapelle „Harmonie“ die Gäste; am Abend sorgt die
MSS- Bigband aus Seulberg für Stimmung.
Verfasser: H. Jahr
Schöne Bescherung,
Rodheimer Gesangverein erhält Förderpreis
der Volksbank Mittelhessen
Rosbach-Rodheim v.d.
Höhe (hj) - Unter dem Motto „Menschen begeistern“ hatte die Volksbank
Mittelhessen einen Förderwettbewerb ausgeschrieben, an dem sich über 130 Musik-,
Kunst- und Kulturvereine beteiligt haben. Die Teilnehmer kamen aus dem gesamten
Geschäftsgebiet der Bank, das sich von Frankenberg im Norden bis Runkel/Lahn im
Südwesten und Karben als südlichstem Punkt erstreckt.
Fördergelder zwischen 250 und
1500 Euro, insgesamt 40 000 Euro, wurden während einer feierlichen Veranstaltung
kürzlich im FORUM Gießen der Volksbank an die Gewinner übergeben. Für den
Gesangverein „Eintracht“ Rodheim v.d. Höhe nahmen die Vorstandsmitglieder Jutta
Müller, Axel Pfadenhauer und Heinz Jahr die Ehrenurkunde aus den Händen von
Bankvorstand Volker Remmele entgegen. (Bild)
Der Rodheimer Gesangverein
hatte sich mit seinem Projekt „Weihnachtliches Chorkonzert“ an dem Wettbewerb
beteiligt und wurde als einer von 65 Siegern ausgelost. Das Projekt zeigt die
Entwicklung des jährlichen Höhepunktes des musikalischen Schaffens der
„Eintracht“ von früher bis heute auf.
Bereits seit den 1960er Jahren
konzertiert der Männerchor mit weihnachtlichen Chorkonzerten in der
evangelischen Kirche in Rodheim v.d. Höhe. Seit der Gründung des Kinderchores
„Goldkehlchen“ im Jahre 1982 bereichern fröhliche Kinderstimmen die Konzerte. Ab
Ende der 1990er Jahre nahmen auch regelmäßig Projektchorgruppen teil, bestehend
aus ehemaligen Kinderchorsängerinnen und weiteren musikbegeisterten Frauen und
Männern. Durch die positive Entwicklung der Projektchorarbeit fanden bald
weitere Sängerinnen und Sänger Freude am gemeinsamen Singen. Und so etablierte
sich Anfang 2006 der gemischte Chor „Voices“, der seitdem eine weitere feste
Größe bei den alljährlichen Konzerten ist.
Aus einer reinen „Männerchor“-Veranstaltung
hat sich so im Laufe der Jahre ein musikalisches Highlight entwickelt, an dem
singfreudige Männer, Frauen und Kinder aller Altersgruppen mit viel Engagement
teilnehmen.
Beim diesjährigen
Weihnachtskonzert des Rodheimer Gesangvereins am 4. Advent begeisterten über 50
kleine und große Sängerinnen und Sänger sowie Gesangs- und Instrumentalsolisten
die zahlreichen Zuhörer in der stimmungsvoll geschmückten Rodheimer
evangelischen Kirche.
Verfasser: Gesangverein „Eintracht“ 1842
Rodheim v.d. Höhe
Heinz Jahr, Gladiolenweg
28 , 61381 Friedrichsdorf
Das Bild zeigt die Übergabe der Ehrenurkunde
durch Bankvorstand Volker Remmele
sowie vom „Eintracht“-Vorstand Axel
Pfadenhauer, Jutta Müller und Heinz Jahr (von rechts nach links)